Zurück | 07.02.2017


Erste Teilnehmerbefragung findet großen Anklang

Das Projekt Living Lab Walldorf (LiLa Walldorf) vereint nicht nur Konsortiumspartner mit großer Expertise, sondern ist ebenso froh, engagierte und kompetente Teilnehmer im Projekt zu wissen. Mit einer ersten Teilnehmerbefragung startete im Januar ein wichtiger Teil des Forschungsprojekts. Thematisch dreht sich hier alles um die Erfahrungen, Bedürfnisse und Wünsche der Anwender. Bei einem abschließenden Get-Together hatten die Teilnehmer die Möglichkeit in lockerer Runde Fragen an die Experten von LiLa Walldorf zu stellen.

Teilnehmererfahrungen im Mittelpunkt

Insgesamt drei Befragungsphasen werden im Projektverlauf von LiLa Walldorf stattfinden. Zeitlich sind diese so eingeteilt, dass Erkenntnisse vor Projektbeginn, während der Testphase mit den ersten Erfahrungen und nach einem Jahr Projektbetrieb gesammelt werden. Die Erkenntnisse werden im Rahmen von Gruppendiskussionen gewonnen, welche sich thematisch auf die Erfahrungen und Sichtweisen der Teilnehmer konzentrieren. Die Ergebnisse der Diskussionen bilden eine wesentliche Quelle für das Forschungsprojekt, um eventuelle Anpassungen bedarfsgerecht vornehmen zu können und weitere Vorschläge und Ideen zu erhalten.

Große Kompetenz und hohes Involvement

Die erste Befragung fand mit insgesamt 17 Teilnehmern im Januar statt.

Was während der Gespräche schnell auffiel, war die große Kompetenz auf Seiten der Teilnehmer und die Offenheit gegenüber neuen Technologien: Aus Leidenschaft oder auch durch den beruflichen Hintergrund begünstigt bringen viele Teilnehmer von LiLa Walldorf breites Energiewissen mit, haben technisches Know-how und teilweise bereits Heimautomatisierungslösungen im eigenen Haus erfolgreich selbst installiert.

Dezentralen Energielösungen stehen die Teilnehmer größten Teils positiv gegenüber, wie es das folgende Zitat verdeutlicht.

Dezentrale Lösungen sind chamant

 

In diesem Zusammenhang steht das starke Interesse der Teilnehmer an Energieverbrauchsoptimierungen oder Eigenverbrauchssteigerungen. Allerdings war man sich einig: Die energetischen Verbesserungen dürfen nicht zu Lasten des Komforts gehen oder ausufernde Kosten verursachen. Ein Teilnehmer drückte es so aus:

Autarkie ist wichtig, wenn es bezahlbar bleibt.

 

LiLa Walldorf als Blaupause für eine erfolgreiche Energiepolitik der Zukunft

Die Idee der Energie-Community wurde überwiegend positiv bewertet. Der persönliche Austausch ist dabei der favorisierte Kommunikationsweg. Vor dem Hintergrund einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz beizutragen, stehen die meisten Teilnehmer der Transparenz ihrer allgemeinen Verbrauchsdaten offen gegenüber. Personen- und tätigkeitsbezogene Auswertungen gehören aus Sicht der Teilnehmer auch weiterhin in einen privaten Bereich.

Die Sicht der Teilnehmer, dass das Projekt LiLa Walldorf zur Blaupause für eine erfolgreiche Energiepolitik der Zukunft werden kann, verdeutlicht das folgende Zitat:

Hoffentlich kommen am Ende Vorschläge raus, wie die Politik Gesetze anpassen kann. Die Teilnahme ab Projekt ist mein kleiner Beitrag dazu.

 

Im Namen aller Konsortiumsmitglieder dankt LiLa Walldorf den Teilnehmern der Gruppendiskussionen für die wertvollen Beiträge. Die nächsten Befragungen sind für Juni geplant. Wir halten Sie dazu auf unserer Webseite auf dem Laufenden.